Bewerbung 20

Der Schafstall mit der Einflugöffnung für die Kleinen Hufeisennasen.

Familie Christoph Heinze, Eichenberg für die Umsetzung des Projektes „Im Schafstall könnt ihr bleiben, für immer. – Erhalt und Sicherung einer Wochenstube der Kleinen Hufeisennase“


 

 Ort der Umsetzung: Martinsroda (Saale-Holzland-Kreis)

Von der Maßnahme geförderte Arten: Kleine Hufeisennase

Projektpartner:

Finanziert durch: Eigenmittel (10.000 €)

Projektbeschreibung: Familie Heinze bewohnt seit mehr als 10 Jahren den einzeln auf einem Berg gelegenen Hof Martinsroda. Die Hufeisenasen waren schon längst da, als die Heinzes einzogen. Bei allen Sanierungen wurde immer große Rücksicht auf die Tiere genommen, die mit ca. 40 Individuen im Schafstall und im Dachboden des Haupthauses siedeln. Die Kinder pflückten zwar schon mal ein Tier von der Decke um es zu bestaunen, aber die Hufis gehörten ja sozusagen mit zur Familie.

Der Haupthangplatz im Gebäude. Hier kann man ungestört abhängen.

Genauso selbstverständlich waren stets auch die IFT- Mitglieder willkommen, um die Tiere zu zählen oder sogar kleinere Feldforschungsprojekte durchzuführen.

Die Kleinen Hufeisennasen bewohnen in Martinsroda eine Dachkammer über dem ehemaligen Schafstall. Hier ist es angenehm staubig und die Zeit scheint stehen geblieben zu sein.

Im Jahr 2015 wurden dann dringend notwendige Reparaturen an dem Gebäude durchgeführt. Bei allen Baumaßnahmen wurden Störungen der Tiere in ihrer Wochenstubenkammer vermieden. In Eigeninitiative wurde darüber hinaus eine verbesserte Einflugöffnung in den Schafstall eingebaut. Da haben die Mitglieder der IFT bei der nächsten Monitoringzählung gestaunt.

 

Sonstige Angaben: Als neugieriger allround- Ingenieur par excellence hat Christoph Heinze ganz unkonventionell auch Hilfe bei der elektronischen Einstellung des öffentlichen Fledermausdetektors in Bad Salzungen geleistet.

Familie Heinze ist in vielfältiger Weise ein Gewinn für den Thüringer Fledermausschutz.